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  • 4 Post By HibikiTaisuna

Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC

Dies ist eine Diskussion über 'Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC' in dem Tablet-PC Convertibles, Hybrid Tablets und Detachable Ultrabooks Forum, Teil der TABLET-PC HARDWARE Kategorie im Tablet Computer Club Forum; Hallo Community, nach 2-wöchiger Nutzung meines Lenovo x61t ist es nun endlich Zeit meine Erfahrungen mit dem Gerät zu berichten. ...

  1. #1
    Team-Mitglied Avatar von HibikiTaisuna
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    Standard Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC

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    Hallo Community,

    nach 2-wöchiger Nutzung meines Lenovo x61t ist es nun endlich Zeit meine Erfahrungen mit dem Gerät zu berichten.

    Es handelt sich um ein X61t 7762-A49. Das Gerät habe ich gebraucht über ebay ersteigert. Die X61t-Serie gibt es mittlerweile schon recht günstig zu kaufen. Ab 250 € bekommt man eine akzeptable Qualität.

    Ausstattung:

    Core2Duo L7500 (1,6 Ghz)
    3GB DDRII-RAM 667 (von 2GB aufgerüstet)
    Intel X3100 (integrierte Grafik)
    80GB HDD
    12 Zoll Display (1024x768 CCFL)
    Wacom Digitizer

    Der Gerät :

    Die Qualität des Gehäuses überzeugt. Vor allem das, meiner Meinung nach, elegante Design des Geräts überzeugt. Der IBM-Stil ist genial. Das Magnesium-Gehäuse verspricht dabei eine sehr gute Stabilität. Da das Gerät gebraucht ist sind zwar schon ein paar kleine Kratzer auf dem Displaydeckel und die Ecken sind auch schon ein wenig abgerieben aber im gesamten sieht man dem Gerät die hohe Qualität der ThinkPad-Reihe an. Durch die abgeriebenen Ecken sieht man auch schön das Metall durchschimmern. Das Gewicht ist auf Grund der verbauten Materialien jedoch ein wenig hoch und liegt in der gleichen Gewichtsklasse wie mein Acer Aspire Plastik-17-Zöller.
    Das Gerät ist etwas breiter und ein wenig kürzer als ein DIN-A4-Blatt und ersetzt mit den Maßen einen Notizblock.

    Das Gerät bietet folgende Anschlüsse:

    3x USB
    VGA
    Firewire
    Ethernet
    Modem
    SD-Karten-Slot
    ExpressCard-Slot
    Audio-In und -Out
    Kensington Lock
    Dockingstation-Anschluss

    Das Display überzeugt mit hervorragenden Blickwinkeln und kann durch die Entspiegelung auch einwandfrei Outdoor verwendet werden. Die Helligkeit liegt dabei auch auf einem sehr guten Niveau. Die Helligkeitseinstellungen lassen dabei einem die Möglichkeit sehr weit nach unten zu gehen. Der Kontrast und die Farben des Displays sind super. Das CCFL-Display steht den LED-Displays in nichts nach.
    Ansonsten überzeugt die Schutzoberfläche auf dem Display, die kaum Kratzer zulässt. Der Digitizer gleitet über die Oberfläche als ob man auch Papier schreibt.
    Durch das Drehgelenk lässt sich das Gerät als normales Notebook und als vollwertiges Tablet verwenden. Dabei überzeugt das Gelenk mit einer hohen Stabilität. Der Displayverschluss lässt sich beidseitig durchdrücken um den Displaydeckel sowohl im Tabletbetrieb als auch im Notebookbetrieb zu fixieren.

    Die Tastatur hat ein angenehmes Tippgefühl und lässt sich auch mit großen Händen perfekt bedienen. Einzig störend sind die Abweichungen zum Standardlayout. Die Entertaste ist deutlich kleiner und ich vertippe mich häufig, da ich stattdessen die Shift-Taste drücke. Extrem störend sind die fehlenden Operatortasten für die Programmierung in C++. Als Informatikstudent durchaus ein Problem ;D Die Strg-Taste rutscht auch weiter nach innen und an der normalen Stelle ist nun die Fn-Taste. Das stört vor allem wenn man das @-Zeichen oder andere Symbole eintippen will. Die ThinkVantage-Taste startet die zugehörige ThinkVantage-Software von Lenovo. Zusätzlich sind am Display Tasten für die Bildschirmdrehung und für das Einstellungsmenü vorhanden. Eine Esc-Taste und ein Steuerkreuz sowie ein On/Off-Knopf sind ebenfalls im Displayrahmen untergebracht.

    Den Trackpoint bin ich bereits von meinem alten Compaq Armada gewohnt und lässt sich hervorragend nutzen. Gefällt mir deutlich besser als ein Touchpad.

    Der Lüfter läuft durchgehend. Die Wärme an der Oberfläche des Geräts wird daher nicht besonders hoch und man kann das X61t beruhigt auf dem Schoß liegen lassen.

    Die Akkulaufzeit des Geräts ist hervorragend. In meinem Gerät ist der Hochleistungsakku von Lenovo verbaut. Der Akku hat bereits über 220 Ladezyklen und hält immer noch über 6 Stunden durch (zumindest wenn man alles auf Energiesparen setzt und WLAN deaktiviert). Für einen Schultag war das bisher mehr als genug. Das Gerät fährt sehr schnell aus dem Energiesparmodus hoch und kann daher während der Vorträge auch einfach mal zusammengeklappt werden. Damit erhöht sich die maximale Laufzeit extrem.

    Ein geniales Extra ist der Fingerprint-Reader. Nach einer kleinen Konfiguration kann ich mich jetzt über das Einlesen meines Fingers einloggen. Jetzt muss ich nur noch meine anderen Accounts zuordnen.

    Im Großen und Ganzen überzeugt das Gerät. Die Qualität ist hervorragend und auch die Akkulaufzeit ist mehr als ausreichend.

    Alltagsnutzung:

    Studium:

    Das Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium (Neuinstallation) mit sämtlichen offiziellen Treibern von Lenovo. Zusätzlich ist der aktuellste Wacom-Treiber für die Stifterkennung installiert.

    Nachdem Windows 7 erstmal 150 Updates installiert hat und auch das Lenovo-Update-Tool alles installiert hatte ging es ans installieren diverser Software.

    Als erstes gleich mal Microsoft Office drauf. Immerhin soll das Gerät ja für die Schule sein. Die Installation über USB-Stick verlief dabei ohne Probleme. Wichtig ist, dass das Gerät kein Laufwerk besitzt. Daher ist auch die Windows-Installation nur mit einem USB-Stick möglich. Ein weiterer PC ist daher in diesem Fall unabdingbar.

    Nachdem auch Office fertig gepatcht war ging es auch gleich in die Schule. OneNote in der Version 2007 leistet hierbei hervorragende Leistung. Das Programm ist für jeden der studiert oder lernt einfach nur genial. Schnell waren ein paar Seiten mit mathematischen Formeln und Englischaufsätzen voll geschrieben. Die Stifterkennung sorgt dabei für eine sehr gute Präzision. Wichtig ist dafür allerdings eine gute Kalibrierung über die Lenovo-Software. Der Digitizer war jedoch schon direkt nach der Installation sehr gut kalibriert. Auch Skizzen und Grafiken sind mit dem Stift kein Problem.

    Beispielnotiz:
    Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC-beispiel-one-note.jpg

    Grafiknutzung:

    Das Gerät lässt sich auch zum zeichnen verwenden. Das PaintTool SAI funktioniert einwandfrei, inkl. Druckstufen durch den Wacom-Treiber. Die Präzision des Digitizers überzeugt.

    Beispielbild:
    Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC-kampf.jpg

    Leistung:

    Windows-Leistungsindex

    Prozessor: 4,4
    Arbeitsspeicher: 4,7
    Grafik: 3,4
    Grafik (Spiele): 3,1
    Festplatte: 4,5

    HD-Tune

    Erfahrungsbericht Lenovo X61t Tablet PC-hdtune.png

    Demnächst soll eine SSD für einen schnelleren Datenzugriff sorgen.

    3DMark06

    folgt

    Die Leistung reicht damit für sämtliche Nutzungen aus. HD Wiedergabe ist genauso möglich wie Bildbearbeitung.
    Für kleiner Spiele reicht die Leistung auch aus. Bisher habe ich allerdings nur Minecraft und Glest angetestet. Minecraft ruckelt ab und an ein wenig. Glest läuft einwandfrei.

    So, das wars mit dem ersten Test. Wenn ihr noch mehr wissen wollt, könnt ihr mir jederzeit schreiben.

    Viele Grüße

    HT
    Geändert von HibikiTaisuna (06.05.2012 um 18:06 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von Obi Wan
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    Toller Erfahrungsbericht

    ich hatte auch mal ein X61, aber ein x61s ohne Tablet-Funktion, welches ich aber verkauft habe:

    Verkaufe =V= Lenovo / IBM ThinkPad X61s mit viel Zubehör - Meisterkuehler

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  3. #3
    VIP Club-Mitglied Avatar von King Tut
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    warum hast du dir nicht gleich ein Tablet mit guter Bluetooth tastatur gekauft ?
    -
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    -

  4. #4
    Team-Mitglied Avatar von HibikiTaisuna
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    Gab mehrere Gründe für mich. Zum einen sind die meisten Tablets ohne aktiv unterstützten Digitizer (außer ein von Ratman heiß geliebtes Gerät von Asus namens EP121 ;D ). Wenn dann ein aktiv unterstützter Digitizer beiliegt, liegen die Preise meist jenseits von 800 Euro.

    Zusätzlich waren auch Android-Geräte auf Grund der mangelnden Software keine Alternative.

    Geräte wie das Kupa oder Archos 9 (war bereits in meinem Besitz) vielen auf Grund der Atom-Plattform von Haus aus durch. Die Leistung kommt nicht mal annäherungsweise an das x61t heran.

    Ich habe zwar eine gute Microsoft Arc BT-Tastatur bei mir rumliegen, jedoch war kein Tablet am Markt verfügbar, das nach Preis-/Leistungsverhältnis annähernd mitkommt.

    Convertibles sind für mich eine gute Zwischenlösung, da man sich das herumgestöpsel spart, der Preis meist niedriger ist, die Nachfrage nach gebrauchten Geräten auf ebay nicht ganz so hoch ist (Tablets werden, egal wie schlecht, nachgefragt ohne Ende) und häufig ein Digitizer von Wacom verwendet wird.

  5. #5
    Moderator Avatar von Neptun
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    der "testbericht" gefällt mir sehr gut

  6. #6
    VIP Club-Mitglied Avatar von Joker
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    Ein T61 (ohne Tablet) hatte ich als Firmennotebook auch mal. Hat mir gute Dienste geleistet und im Zug haben mich immer alle angeschaut
    FATAL ERROR: Sie haben Signaturen aktiviert.
    Deaktivieren Sie Signaturen und wiederholen Sie den Vorgang.

  7. #7
    Team-Mitglied Avatar von HibikiTaisuna
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    www.cyberport.de
    Ja, das antiquierte Stück saugt Blicke mit dem schlichten Design förmlich an ;D

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